Einblick in die Arbeit von Andrea Gervasio

Bereits seit 23 Jahren ist Andrea Gervasio Teil der Gebrüder Spiegel AG. Im Laufe der Zeit haben sich Technik, Team und Unternehmenskultur verändert – und er hat es hautnah miterlebt; zunächst als junger Schweisser mit viel Neugier und später als erfahrener Aussendienst-Profi. In unserem Interview erzählt Andrea von seinem Weg bei Spiegel, aber auch von seiner Leidenschaft für menschliche Beziehungen, Mountainbiking und Pizzabacken.

Persönliches

Andrea, wer bist du, wenn du nicht arbeitest?

Ich bin Familienmensch durch und durch. Ehemann mit Ausdauer und Vater von drei wundervollen Töchtern. So treu wie im Privatleben bin ich auch im Job. Ich schätze Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und den Aufbau langfristiger Beziehungen. Das zieht sich durch mein ganzes Leben.

In meiner Freizeit trifft man mich meistens auf meinem Mountainbike, unterwegs in der Natur. Mit jedem Höhenmeter tanke ich neue Energie und geniesse es, wenn die Waldluft meinen Kopf frei macht. Der Alltag bleibt im Tal.

Wenn nicht auf dem Bike, sitze ich wahrscheinlich mit mehligen Händen vor meinem Pizzaofen und fröne der Mission, den perfekten knusprigen Rand zu zaubern. Und wenn dann noch irgendwo der Klang einer alten Vespa durch die Gassen tönt, bin ich glücklich. La dolce vita pur!

Rückblick

Wie bist du zur Gebrüder Spiegel AG gekommen?

Ich habe damals als Schweisser bei Remo Trunz gearbeitet und wollte mich in Richtung Verkauf weiterentwickeln. Weil er mir keine Möglichkeit bieten konnte, hat mich Remo seinem alten Freund und Kunden Hans Ruedi empfohlen, dem damaligen Spiegel-Aussendienstler. Er meinte, ich würde dort gut hinpassen. Damit hatte er mehr als recht.

Bis heute neckt mich Remo bei jedem Besuch: „Soll ich deinen Platz endlich aufräumen, oder kommst du zurück?“ Meine Antwort ist seit 23 Jahren dieselbe, mit einem Lächeln: „Ich bleibe bei Spiegel. Brauchst du noch eine Maschine?“

Arbeit & Highlights

Was gefällt dir besonders an deiner Arbeit bei Spiegel?

Die Mischung aus Technik, Menschlichkeit und Teamgeist. Wir arbeiten mit innovativen Maschinen und spannenden Projekten, aber das Besondere ist das Miteinander. Kein Tag gleicht dem anderen, und genau das motiviert mich. Der direkte Kontakt zu unseren Kunden begeistert mich noch heute: gemeinsam Lösungen zu entwickeln, Maschinen vorzuführen, Schulungen zu veranstalten. Das Interagieren mit Menschen ist für mich das Schönste an meinem Job, besonders, wenn am Ende alle zufrieden sind.

Gibt es Highlights, die für dich bis heute besonders geblieben sind?

Sehr viele. Es ist für mich ein einmaliges Erlebnis, wenn Kunden Bedürfnisse äussern für etwas, das es in dieser Form bisher nicht gibt, und wir gemeinsam mit Herstellern und Partnern Lösungen entwickeln. Wenn aus einer Idee plötzlich Realität wird, etwa bei moderner Schneidetechnik, Laserlösungen oder digitalen Softwaretools, ist das ein unheimlich befriedigendes Gefühl. Solche Fortschritte motivieren enorm.

Veränderungen & Entwicklungen

Du hast viele Veränderungen miterlebt. Wie war das für dich?

Jede Veränderung bringt Chancen. Mit Richard Weng als neuem Inhaber hat sich vieles positiv entwickelt. Ich habe heute mehr Verantwortung, kann meine Ideen einbringen und merke, dass sie ernst genommen und oft schnell umgesetzt werden.

Besonders spürbar sind die Investitionen, beispielsweise in neue Softwarelösungen wie das CRM-System, das unseren Alltag enorm erleichtert. Auch unser Team wächst. Neue Kolleginnen und Kollegen bringen frischen Wind herein. Man spürt: Wir sind in Bewegung, haben ein klares Ziel vor Augen. Das macht Freude.

Alltag im Aussendienst

Wie sieht ein typischer Tag bei dir aus?

Typisch? Gibt’s nicht (lacht). Häufig beginnt der Tag mit Kundenbesuchen, Vorführungen oder Serviceeinsätzen, oft bin ich unterwegs in der ganzen Schweiz. Besondere Freude macht es mir, Kunden in unserem Showroom in Tägerwilen zu empfangen. Dann kann ich ihnen die Maschinen live zeigen, ihre Fragen beantworten und direkt vor Ort Lösungen aufzeigen. Das ist für alle sehr befriedigend.

Zwischendurch spielen natürlich auch das Telefon und die digitale Kommunikation eine Rolle. Ich muss Offerten vorbereiten und technische Details klären. Und wenn es irgendwo klemmt, packe ich selbst mit an. Der Tag endet selten am Schreibtisch, aber fast immer mit dem guten Gefühl, dass ich meinen Kunden helfen konnte.

Was zählt zu deinen schönsten Kundenerlebnissen?

Das ist einfach zu beantworten: eine ganze Werkstatt auf einmal einzurichten. Das Gefühl ist einfach einzigartig. Wenn ich alles massgeschneidert planen und umsetzen darf und der Plan schliesslich perfekt funktioniert, bin ich glücklich.

Besondere Freude macht es mir auch, Schulen und Ausbildungszentren zu unterstützen. Damit der Beruf attraktiv bleibt, sind moderne Technik und gute Bedingungen die Grundvoraussetzung. Dazu einen Beitrag leisten zu dürfen, bedeutet mir viel.

Unternehmenskultur

Wie würdest du die Unternehmenskultur bei Spiegel beschreiben?

Bei Spiegel geht es offen, familiär und zukunftsorientiert zu. Vertrauen, Teamgeist und Eigeninitiative werden geschätzt. Ideen finden Gehör, Verantwortung wird schnell übertragen. Gleichzeitig setzt die Geschäftsleitung stark auf Innovation, sei es bei Produkten, digitalen Lösungen oder im Service. Das macht es spannend und motivierend zugleich.

Was macht Spiegel für dich besonders?

Ich durfte mich hier frei entfalten, neue Ideen entwickeln, Dinge hinterfragen und verbessern – das liegt mir. Meine Frau sagt manchmal, ich sei bequem. Aber genau deshalb suche ich oft nach kreativen Wegen, wie sich Probleme einfacher oder effizienter lösen lassen. Und es macht mir grossen Spass, diese Ideen dann auch wirklich umzusetzen.

Hinzu kommt, dass ich viele Abläufe von Grund auf kenne. Und ich darf ich selbst sein – mit meinen Stärken, aber auch mit meinen Ecken und Kanten. Genau das macht den Unterschied.

Welche Werte sind dir im Berufsleben wichtig?

Ehrlichkeit, Respekt und füreinander da sein. Freude an der Arbeit, ein gutes Team, gleichzeitig aber auch wirtschaftlicher Erfolg, der Sicherheit für uns alle bietet. Das ist für mich ein ideales Umfeld.

Zukunft & Perspektiven

Was gibst du jungen Kolleginnen und Kollegen mit auf den Weg?

Offenheit, Neugier und Teamgeist. Unser Job fordert uns, aber genau das macht ihn spannend. Wer bereit ist, sich voll hineinzuhängen, kann hier wirklich erfolgreich sein. Wichtig ist, Wissen und Erfahrung von uns „alten Hasen“ anzunehmen, aber gleichzeitig auch den Mut zu haben, eigene Ideen einzubringen.

Wo siehst du dich selbst – und die Firma – in den nächsten Jahren?

Ich sehe mich auch in Zukunft als Teil eines sich ständig weiterentwickelnden, starken Teams. Mir ist es wichtig, Wissen weiterzugeben, junge Kolleginnen und Kollegen zu fördern und die Leidenschaft für unseren Beruf lebendig zu halten. Für die Firma wünsche ich mir, dass wir innovativ bleiben und gleichzeitig unseren familiären Charakter bewahren können. Wenn uns das gelingt, sehe ich eine sehr positive Zukunft vor mir.

Schnellfragerunde

Lieblingsrestaurant: Dort, wo die Pizza knusprig ist – oder direkt aus meinem eigenen Pizzaofen.

Lieblingsgetränk & Essen: ein gutes Glas Rotwein und selbstgemachte Pizza.

Persönliches Motto: Wenn’s nicht einfach geht, machen wir’s halt einfach besser.

Lieblingsort im Büro: Im Showroom – dort, wo die Maschinen laufen.

Schlusswort

Andrea Gervasio zeigt eindrücklich, dass Leidenschaft, Beständigkeit und Offenheit für Neues sich nicht ausschliessen – im Gegenteil. Wer Technik liebt, den Kontakt mit Menschen schätzt und mit Herzblut bei der Sache ist, kann einen Unterschied machen. Seit 23 Jahren ist Andrea ein wichtiger Teil der Spiegel-Familie und man spürt: Für ihn ist das nicht nur ein Job, für ihn ist seine Arbeit Berufung.

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