„Bei Spiegel bist du keine Nummer“ – Ein Gespräch mit René Müller
Seit 14 Jahren prägt René Müller bei der Gebrüder Spiegel AG die Kundenberatung und den Verkauf. Seine Leidenschaft für Kunden, Technik und Teamgeist sind nicht zu überhören, wenn er über unvergessliche Erlebnisse und den Wandel im Unternehmen spricht – oder wenn er erzählt, warum für ihn Motorrad, Fahrrad und Hund Tiko genauso wichtig sind wie CRM und Handschlagqualität.
„Ich sorge dafür, dass wir nicht nur Maschinen verkaufen, sondern auch die richtigen“, sagt er stolz, „vom ersten Gespräch bis zur letzten Schraube.“
Ein Blick ins Private
Erzähle uns kurz etwas über dich und deine Interessen:
Lieber ein Sechserpack in der Hand oder ein Sixpack am Bauch?
«Beides hat seinen Reiz – wobei ich beim Sixpack am Bauch noch übe. Fahrradfahren und Spaziergänge mit meinem Hund Tiko helfen ein bisschen, aber ganz ehrlich: Ein gutes Bier oder ein feiner Rotwein darf danach nicht fehlen.»

René Müller lachend mit Helm, Schutzbrille und verschmutzter Motorradjacke, offenbar nach einer Offroad Tour durch eine grüne Hügellandschaft.
Wie verbringst du am liebsten dein Wochenende, um deinen Akku aufzuladen?
„Da muss ich nicht lange überlegen. Wochenende bedeutet für mich: Auslauf für zwei – für mich Motorrad oder Fahrrad, für meinen Hund Tiko Wald und Wiesen. Und wenn’s warm ist, springen wir beide in die Aare – ich freiwillig, er meistens auch…“

René Müller mit Mountainbike, in blau-rotem Outfit mitten in einem leuchtend gelben Rapsfeld – sportlich und naturverbunden, mit entspanntem Lächeln.

Entspannter Spaziergang im Wald. Neben ihm Hund Tiko mit schwarzen Fell und brauner Zeichnung an Schnauze, Augenbrauen und Brust – gemeinsame Auszeit im Grünen.
Fährst du lieber auf vier oder auf zwei Rädern durchs Leben?
„Ganz klar: Zwei Räder fürs Herz, vier Räder für den Kopf. Motorradfahren ist Leidenschaft, das Auto dagegen unverzichtbar im Job. Es ist so etwas wie mein Home Office, wenn ich ehrlich bin.»
Persönlicher Rückblick
Was hat dich zu Spiegel geführt?
„Mein Mentor und ein Referenzkunde haben mich auf Spiegel aufmerksam gemacht. Aber vor allem hat mich das menschliche, herzliche Umfeld stark beeindruckt – und dafür bin ich bis heute sehr dankbar.“
Was hat dich bei Spiegel am meisten beeindruckt?
„Die Kombination aus Offenheit und Flexibilität sowie das Vertrauen des Inhabers in unsere Fähigkeiten: Wir reagieren schnell auf Markttrends – nicht zuletzt, weil der Inhaber ein offenes Ohr für die Leute an der Front hat. Genau deshalb können wir unseren Kunden Maschinen und Services bieten, die wirklich passen.“
Ein unvergessliches Erlebnis?
«Unvergesslich ist für mich der Handschlag, mit dem ich eingestellt wurde. Dieses gegenseitige Vertrauen, das bei Spiegel zählt, erlebe ich auch mit unseren Kunden immer wieder – und genau das macht unsere Arbeit so wertvoll.»
Veränderungen & Entwicklungen
Welches Reiseziel hat das Unternehmen beruflich erreicht – und was hat dich überrascht?
„Die Tatsache, dass das Unternehmen seit über 140 Jahren im Markt besteht, trotz aller Herausforderungen, finde ich einzigartig. Das kann nicht jedes Unternehmen von sich sagen. Die grösste Überraschung für mich war jedoch die Entscheidung der 4. Generation, das Unternehmen zu verkaufen – ein Schritt, der zeigt, wie dass Nachhaltigkeit und eine sichere Zukunft für Spiegel ganz oben auf der Werteliste stehen.»
Was hat sich mit dem neuen Inhaber, Richard Weng, verändert?
«Ehrlich gesagt war der Anfang für alle etwas herausfordernd. Es brauchte Angewöhnung und Vertrauen, von beiden Seiten. Heute schätze ich den offenen Austausch sehr – insbesondere, dass Richard Weng nicht zögert, neue marktgerechte Produkte wie die Spiegel Laserlinie einzubringen. Ausserdem hat er unser Serviceteam verstärkt und er fördert besonders stark den Einsatz digitaler Werkzeuge. Damit hat er für Spiegel spannende Perspektiven für die Zukunft eröffnet.»
Arbeitsalltag im Aussendienst
Was sind deine wichtigsten Aufgaben im Alltag?
«Mein Alltag gestaltet sich sehr vielseitig: Ich setze unser CRM gezielt ein, um Projekte und Offerten nachzufassen, neue Chancen zu generieren und Kundenbesuche sowie Vorführungen zu planen. Im Zentrum meiner Arbeit stehen die Gespräche mit unseren Kunden. Dabei unterstützt mich vor allem der enge Austausch im Team. Erfolg erreichen wir nur gemeinsam.»
Dein schönstes Kundenerlebnis?
«Da fallen mir gleich mehrere ein.
Im Wallis besuchte ich einen Kunden ohne grosses theoretisches Potenzial. Aus einer kleinen Anfrage entstand die Investition in eine CNC Wasserstrahl-Plasmaschneidanlage im Wert von 250’000.– Franken.
Vor kurzem überzeugte ich einen Metallbauer, der Interesse an einer neuen Tafelschere und Abkantpresse hatte, durch Beratung und ein auf seine Bedürfnisse zugeschnittenes Komplettangebot. Am Ende kaufte er mehrere Maschinen, darunter unsere erste Spiegel MBL 3015 Laserschneidanlage.
Beide Erlebnisse zeigen mir: Digitalisierung schafft Transparenz, aber am Ende zählen der Mensch und die persönliche Beziehung, die man mit seinem Gegenüber aufbaut. Das schafft Vertrauen – und auch hier kommt wieder der Handschlag ins Spiel.»
Welches Werkzeug ist für dich unverzichtbar?
«Ganz klar: Handy und Laptop – meine digitalen Werkzeuge. Mein Auto ist dabei mein mobiles Homeoffice: vom ersten Kundenanruf über die Bedarfsanalyse, Beratung, das erste Angebot, Vorführungen, Abschluss, Nachbetreuung. Vom Auto aus kann ich über Handy und Laptop alle wichtigen Schritte koordinieren.“
Unternehmenskultur & Werte
Wenn die Unternehmenskultur eine Persönlichkeit wäre – wie würdest du sie beschreiben?
«Als ehrlichen, verlässlichen Menschen mit Handschlagqualität. Bodenständig, familiär und zugleich offen für Neues.»
Was ist der „Geist“ von Gebrüder Spiegel?
«Den Geist der Gebrüder Spiegel sehe ich als roten Faden für unsere Arbeit: eine familiäre Atmosphäte, Zuverlässigkeit und vor allem Pioniergeist. Wir packen Herausforderungen an, hören aufeinander – und gehen die Extrameile. Das unterscheidet uns von der Konkurrenz.»
Welche Werte lebst du bei Spiegel am stärksten?
«Die Werte, die ich bei Spiegel am stärksten lebe, sind Authentizität, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Das gilt sowohl im Team als auch für den Umgang mit unseren Geschäftspartnern, Kunden wie Lieferanten. Als wichtigen Punkt betrachte ich Nachhaltigkeit. Sie bedeutet für mich nicht nur, ressourcenschonend zu handeln, sondern auch den Aufbau langfristiger, vertrauensvoller Beziehungen. Diese Werte sind es, die meine Arbeit hier seit 14 Jahren besonders machen.“
Was würdest du einem neuen Mitarbeiter verraten, das nicht im Leitbild steht?
«Ganz einfach: Bei Spiegel bist du keine Nummer, sondern Teil der Familie. Wir packen alle gemeinsam an, wir unterstützen einander, hören einander zu – und wenn’s drauf ankommt, hilft manchmal auch ein guter Kaffee. Das ist die Unternehmenskultur, die ich seit vierzehn Jahren schätze.»
Persönliche Perspektive & Zukunft
Was motiviert dich jeden Morgen und treibt dich an?
«Die Mischung aus Selbstständigkeit, Wirkung und Vertrauen. Ich arbeite wie ein Unternehmer im Unternehmen, nahe am Kunden und mit einem Team, das mitzieht. Das bedeutet, ich kann meinen Tag eigenverantwortlich gestalten, Prioritäten setzen und Entscheidungen dort treffen, wo sie hingehören, nämlich beim Kunden. Das gibt mir Tempo und Sinn. Die besondere Motivation liegt in den Möglichkeiten der Eigenverantwortung im Team:
Verantwortung übernehmen: Von der Bedarfsanalyse über Beratung, Angebote und Vorführungen bis zur Nachbetreuung begleite ich den ganzen Prozess. Ich sehe unmittelbar, was ich bewirke.
Spürbarer Kundennutzen: Wenn eine Lösung passt und beim Kunden produktiv läuft, ist das die beste Motivation.
Gestaltungsfreiheit: Ich kann Produktideen und Marktfeedback einbringen, mit Lieferanten Lösungen schärfen und Impulse für LinkedIn oder Newsletter setzen.
Lernen im Alltag: Jede Branche, jede Anwendung, jedes Gespräch erweitert meinen Horizont. Diese Entwicklung treibt mich an.
Vertrauen und Teamgeist: Kurze Wege, offene Ohren und Handschlagqualität. Man hilft sich gegenseitig, und genau das macht Leistung möglich.
Kurz gesagt: Ich arbeite wie ein Unternehmer im Unternehmen, nahe am Kunden und mit einem Team, das mitzieht. Das bringt mich jeden Morgen an den Start.»
Wie hast du dich bei Spiegel weiterentwickelt?
Vor allem durch Wertschätzung und Vertrauen. Persönlich habe ich an Entscheidungsstärke gewonnen, lerne aus Feedback, erlebe Selbstwirksamkeit. Im fachlichen Bereich darf ich die gesamte Kundenreise meistern, von Bedarfsanalyse und Beratung über Vorführungen und Abschlussverhandlungen bis zur Nachbetreuung. Dazu kommen Product-Manager-Aufgaben und enge Lieferantenkontakte. Die Arbeit im Team und das vertrauensvolle Miteinander schaffen Vertrauen beim Kunden, und das zählt beim Kunden, wenn wir erfolgreich sein wollen.
In den vierzehn Jahren bei Spiegel habe ich gelernt, Nutzen klar zu übersetzen, Investitionen sauber zu begründen und Lösungen so zu aufzuzeigen, dass sie im Betrieb des Kunden messbar wirken. Die Freiheit, die mir die Unternehmensleitung gewährt, Projekte zu führen und Entscheidungen nahe am Kunden zu treffen, hat meinen Blick für Prioritäten, Qualität und Tempo geschärft.
Kurz gesagt: Wertschätzung eröffnet Chancen, Vertrauen schafft Raum. Beides zusammen hat mich zu einem wirkungsvollen, eigenverantwortlichen Verkäufer mit starkem Produkt- und Kundenfokus gemacht. So habe ich die Möglichkeit, Impulse ins Unternehmen einzubringen, die uns voranbringen.»
Dein goldener Tipp für junge Kollegen?
«Bleib authentisch. Verstell dich nicht – Ehrlichkeit zahlt sich immer aus.»
Welche Ziele hast du für die nächsten Jahre?
«Ich möchte meine Erfahrung weitergeben, Kundenbeziehungen festigen und junge Kolleginnen und Kollegen unterstützen. Dabei betrachte ich mich als Stabilitätsfaktor, als jemand, der Raum für die nächste Generation schafft.»
Kurz gefragt
Frühaufsteher oder Langschläfer?
«Frühaufsteher, mit dem heimlichen Hobby, am Wochenende auch mal länger zu schlafen.»
Dein Guilty Pleasure?
«Am Wochenende länger schlafen und die Zeit mit meinen Liebsten doppelt geniessen.»
Dein Lieblingsrestaurant?
«Der Pulverturm in Aarau – dort stimmt einfach alles: feines Essen, Genuss pur und leidenschaftliche Bedienung.»
Dein Motto?
«Der Weg ist das Ziel – Sinn liegt in jedem Schritt, nicht nur im Ankommen.»
Dein Lieblingsort im Büro?
«Die Kaffeemaschine: Genuss, Energie und Zusammenhalt – ein Symbol für unsere Kultur.»